Montag, 17. Mai 2010
3 Monate
Drei Monate... die Zeit rennt.
Nico, mein Sonnenschein, eigentlich moechte ich dieses Jahr mit Dir so bewusst geniessen, jede Sekunde auskosten - und doch merke ich, wie die Zeit einfach verfliegt. Schon ein Vierteljahr ist vergangen. Heute haette ich sogar fast Deinen Vierteljahresgeburtstag verpasst, wenn ich nicht zufaellig auf den Kalender geschaut haette.

Die Tage gehen so ineinander ueber... wir schlafen, stillen, wickeln, Du schaust mir bei essen und Milch pumpen und Waesche aufhaengen zu, dann gehen wir vielleicht spazieren oder einkaufen, dann ist schon wieder Abend und ein weiterer Tag einfach so verstrichen.
Langsam begreife ich, wozu Pekip, Babyschwimmen & co da sind. Vielleicht sollten wir uns auch ein gemeinsames Hobby suchen.

Im letzten Monat ist wieder viel passiert. Du hast Deine erste Impfung bekommen, und es brach mir fast das Herz, Dich schreien zu sehen, als der Doc Dir die Spritzen gab. Zum Glueck bist Du nicht nachtragend.

Du bist auf 67cm gewachsen und wiegst 6,5kg. Wahnsinn. Du hast jetzt ein Doppelkinn und ganz langsam bekommst Du auch Speckroellchen. Auch die Haare wachsen ganz langsam zu etwas heran, was man schon in wenigen Wochen als "Frisur" bezeichnen koennen wird :)
Du bist unfassbar niedlich, suess, knuddelig.

Du bewegst Dich weiterhin die ganze Zeit, wenn Du nicht gerade schlaefst, trinkst oder beobachtest. Aufrichten ist das liebste Hobby, sobald man Dich liegend im Arm haelt, versuchst Du Dich zum Sitzen auzurichten. 45 Grad schaffst Du schon, Du hast einen richtigen Bauchmuskelsixpack. Und Du wirst richtig sauer, wenn Du es trotz aller Anstrengung nicht schaffst. Aber, mein Baby - Du bist doch leider noch viel zu klein zum sitzen! Alles zu seiner Zeit.

Das zweite Lieblingshobby ist auf den Bauch drehen, und dann schimpfen, dass man weder zurueck noch voran kommt. Du schaffst es nicht auf den Ruecken zurueck. Und Deine Beine versuchen schon vorwaerts zu kommen, aber Deine Arme verhindern das, denn die machen noch nicht mit. Das hat den (fuer den Zuschauer) lustigen Effekt, dass einfach Dein Po in die Hoehe geht. Du hingegen hasst das und schimpfst frustriert. Auch hier - alles zu seiner Zeit, das klappt frueher als Du denkst.

Manchmal stuetzt Du Dich aber auch auf dem Bauch mit den Unterarmen ab und guckst lange Zeit einfach friedlich und interessiert mit langem Hals in der Gegend herum. Ueberhaupt kannst Du Deinen Hals ein wenig einziehen und ausfahren, vor allem, wenn man Dich auf dem Arm hat und Du ueber die Schulter guckst. Das hat dann etwas von einer Schildkroete :)

Wir haben Dich jetzt schon einige Male richtig lachen hoeren - also nicht diese langgezogene gieksende Babylache, sondern dieses "hahaha" (in diesem Fall "hehehe") wie es auch Erwachsene machen. Unnoetig zu erwaehnen, dass wir einfach nur dahingeschmolzen sind und ne halbe Stunde zu dritt gelacht haben.
Ueberhaupt lachen wir viel mit Dir - ich glaube, bevor Du da warst, habe ich lang nicht so viel gelacht.

Deine Koordination ist viel besser geworden. Die Ringe im Spieltrapez koennen gezielt angestupst werden, und Du haelst Dich an ihnen fest. Du kannst Dich damit schon teilweise bis zu zehn Minuten selber beschaeftigen und rockst das ganze Gestell unter lauten Freudenkreischern. Du betrachtest auch Sachen, die man Dir in die Hand gibt, teilweise schon recht eingehend und interessiert.

Du freust Dich eigentlich meistens - ausser wenns ums essen geht. Das ist weiterhin ein heikles Thema. Nimmt man Dir zB. ganz kurz die Flasche weg, weil man sich bequemer hinsetzen will, wird sofort losgebruellt, als wuerdest Du geschlachtet. Oder wenn man es nicht rechtzeitig schafft, die Hipp-Flasche fertigzuhaben. Dann kann man sich auch die Karten legen bei dem Hungergebruell.

Du brauchst immer noch viel Naehe - es gibt Tage, da kann man Dich gar nicht oder nur minutenweise ablegen. Da hilft dann nichtmal, wenn Du direkt neben einem in der Wippe liegst und bei allem zugucken kannst. Das sind dann die Tage, an denen ich mir 3x das selbe Essen in der Mikrowelle erwaerme, ohne dazu zu kommen, es auch zu essen...

Abgesehen davon bist Du ein aeusserst pflegeleichtes Kind. Ob ich Dir nun 3x hintereinander einen neuen Body anziehen muss, weil der erste nass und die anderen beiden zu klein sind, oder ob es um Augentropfen oder Medizin vom Loeffel geht - Du nimmst alles gelassen und mit einem Laecheln hin.

Du liebst weiterhin Spaziergaenge im Kinderwagen. Im Bondolino... nunja, das magst Du Stueck fuer Stueck immer weniger, weil Du Dich so eingeengt fuehlst. Aber vielleicth wird das wieder beser, wenn Du noch ein bisschen groesser bist und Du da besser rausgucken kannst.

Und Du sabberst wie ein Weltmeister und kaust auf Nuckeln und Fingern rum wie ein Wilder.... BITTEBITTE bekomme doch noch keine Zaehne, ja??!

Nicolaki, ich kann nicht mit Worten ausdruecken, wie lieb wir Dich haben und wie gluecklich wir mit Dir sind. Unser Sonnenschein!

Und ich?
Ich geniesse die Zeit, aber sie rennt einfach zu schnell. Ein bisschen nervig ist es immer noch mit der Stillerei, da ich links stille, rechts abpumpe und zwischendurch Hipp gebe - aber es hat sich alles eingepegelt und wir hoffen immer noch auf ein Wunder bzgl. Milchproduktion. Immerhin habe ich nun endlich mal Antibiotika fuer die Brustentzuendung bekommen und hoffe, dass wir damit das Thema endgueltig durchhaben. Mit der neuen superduper Heavy Duty Milchpumpe geht auch die Pumperei wesentlich besser und schneller.

Ansonsten geht viel Zeit fuer liebhaben drauf. Manchmal nachts muss zum Beispiel der halbe Grieche ne Stunde auf meinem Bauch schlafen, einfach weil ich so ein Kuschelbeduerfnis nach ihm habe. Er schlaeft jetzt auch wieder bei mir im Bett. Offiziell, weil er eh immer aus dem Babybay zu mir rueber rollt, aber eigentlich vermisse ich ihn auch einfach, wenn er so weit weg ist.

Ich versuche den Alltag so stressfrei wie moeglich zu gestalten, und meistens gelingt mir das auch. Wenn es jetzt noch etwas waermer wuerde, waere die Welt perfekt.

Ich war schon immer ein ziemlich gluecklicher Mensch. Aber jetzt, mit dem halben Griechen - das ist mit nichts zu vergleichen. Wunderwunderschoen. Nicht in Worte zu fassen. Einfach nur - gluecklich ohne wenn und aber!

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Freitag, 14. Mai 2010
Oberschwester Monika
Als Kind wollte ich immer Kranken-, noch besser Spritzenschwester werden. Fand ich toll. Ich war immer die Oberschwester Monika (wenn mich mein Dad aergern wollte, nannte er mich immer Oberschwester Erika).
Und noch heute behandel ich so viel wie moeglich selber und aergere mich ueber die Rezeptpflichtigkeit vieler Medikamente (sehe aber ein, dass es so viele zu doofe Leute gibt, dass es wahrscheinlich insgesamt angemessen ist, dass nicht jeder alles kaufen kann).

Wir wollen den halben Griechen gerne gegen Rota-Viren impfen. Das muss geschehen sein bis zur 22. Woche. Leider vergass der Doc, mir zu sagen (oder ich vergass mir zu merken...?), dass die erste Dosis vor Ablauf der 12. Woche gegeben werden sollte. Ich dachte immer, wir haben noch massig Zeit, und immer "auf morgen" verschoben, die Krankenkasse anzurufen.

Nun habe ich gestern nochmal ueber die Impfung recherchiert (verdammt, Termin fuer die Erstdosis eigentlich schon verpasst), heute torschlusspanisch die Krankenkasse angerufen, ob sie bezahlen (tun sie natuerlich nicht) dann nochmal die Arztpraxis angerufen, um zu checken, wie schlimm das ist, wenn man 3 Tage zu spaet dran ist (Praxis hatte zu ... habe dann beschlossen, ist nicht so schlimm) und das Mittelchen (RotaTeq) aus der Apotheke geholt.

Und eben hat Oberschwester Monika den Kleinen geimpft. Ist eine Schluckimpfung, idiotensicher, ich frage mich sowieso, warum man das in der Arztpraxis machen lassen soll. Alles Geldschinderei, speziell, wenn die Kasse das nicht zahlt - immerhin kostet jede der drei Dosen 45Eur, da muessen nicht noch die Arztkosten dazukommen.

Naechsten Dienstag ist U4, mal sehen, hoffentlich gibt der Onkel Doc mir die beiden Rezepte fuer die naechsten Dosen auch schon mit, dann kann ich die auch gleich selber machen.

Permalink (3 Kommentare)   Kommentieren



Donnerstag, 13. Mai 2010
City Wildlife
Da bin ich gestern aufgrund des ueberraschend schoenen Wetters 3 Stunden mit dem halben Griechen im Tiergarten unterwegs gewesen. Natur pur, alles gruen, ueberall Voegel, Insekten, Karniggel - aber die drastischste Vorfuehrung in Sachen Natur gab es dann doch nicht dort, sondern mitten in der Betonwueste.

Wie ich so schoen den Buergersteig langschiebe, sehe ich ploetzlich vor mir eine Mini-Drossel mit riesigem gelben Schnabel, aufgeregt rufend und hilflos rumhuepfend.

Und wie ich noch so sage: "Ochgott, Du bist wohl aus dem Nest gefal....", stuerzt von oben eine Kraehe ran und packt das kleine Viech, unter dem aufgeregten Gezeter von dessen Eltern im Geaest des Strassenbaumes ueber mir.

Und aus war es mit dem kleinen Piepmatz.

Gut, erstens: Offensichtlich ist mein Hormonpegel wieder auf Normallevel - noch vor 2 Monaten haette ich daraufhin heulend auf der Strasse gestanden.

Gut, zweitens: Der halbe Grieche ist noch zu klein, um so etwas mitzubekommen, so dass ich nichts erklaeren musste. Aber frueher oder spaeter ist er das nicht mehr - da kann ich mir schonmal ueberlegen, wie wir spaeter mit solchen Themen umgehen werden.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Iiiiiiieeeh!!!!
Es kann einem schonmal ordentlich den Start in den Morgen versauen, wenn man feststellt, dass die Milch, die man in den Kaffee tat, leider schon sauer war :-/
Oerks.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Mittwoch, 12. Mai 2010
Abschiebung
Kaum sindse da, ueberlegt man schon wieder, wie man sie abschieben kann, die lieben Kleinen. Bzw. sogar noch bevor sie da sind - ich hatte den halben Griechen jedenfalls schon vor seiner Geburt in unserer Wunschkita, der griechisch-deutschen Kita in Kreuzberg, angemeldet.

Waere gar nicht noetig gewesen, denn als bilinguales, -nationales und -konfessionelles Paar sind wir die Eltern eines absoluten Wunschkandidaten, wie es die Scheffin der Kita ausdrueckte, und waeren sowieso bevorzugt behandelt worden.

Gestern nun waren wir mal in der Kita, um uns alles zeigen zu lassen und ich muss sagen, ich bin ziemlich begeistert. Vielleicht findet ein wenig zu viel fruehkindiche Foerderung statt, und da die Kita mitten in Kreuzberg liegt, ist mir da eigentlich zu wenig Natur drumrum (ich bin ja eigentlich ein grosser Fan von Waldkindergaerten). Aber man kann nicht alles haben, und wenn wir wollen, dass der halbe Grieche wirklich zweisprachig aufwaechst (und spaeter vielleicht an die Europaschule geht), ist das der beste Weg.

Natur muessen wir dann eben am Wochenende bei den Grosseltern nachholen, da gibt es genug davon.

Der halbe Grieche war jedenfalls begeistert und freute sich nen Keks, als er den Trubel und die ganzen Kinder dort sah und flirtete mit der Scheffin und der Koechin.

Der momentan Kleinste dort in der Kita ist 14 Monate alt, also so alt, wie Nico auch sein wird, wenn er in die Kita kommt, und der machte einen sehr froehlichen und integrierten Eindruck.

Also ich denke, wir haben da das richtige ausgesucht.

Und jetzt vergessen wir das alles schnell wieder und konzentrieren uns auf die verbleibende Zeit, die wir zusammen haben OHNE Kita und Arbeit :)

Permalink (2 Kommentare)   Kommentieren



Brocken
Mittwochs ist Wiegetag.

Und waehrend das Mama-Gewicht fieserweise seit Wochen stagniert (klar, wer hat schon Lust bei der Kaelte lange Spaziergaenge zu machen), hat der halbe Grieche in zwei Wochen ein gutes halbes Kilo zugelegt.

Der wiegt jetzt fast 6,5kg!!! Und das ohne irgendwelche babytypischen Speckroellchen zu haben, bis auf sein Doppelkinn.
Der spinnt.
Kein Wunder, dass der immer Hunger hat.

Permalink (2 Kommentare)   Kommentieren



Dienstag, 11. Mai 2010
Input / Output
Input:
1 Liter Malzbier
0,5 Liter alkoholfreies Weizenbier
1 Liter Stilltee
0,3 Liter Magnesiumbrause
... und was man halt zusaetzlich so trinkt, z.B. ca 1 Liter Wasser des nachts.

Output:
ca. 500ml Muttermilch ueber'n Tag verteilt.

Ich sehe da ein krasses Missverhaeltnis.

Aber da ich gerade meine Leidenschaft fuer Malzbier (fand ich frueher eklig) entdeckt habe und mir Stilltee und Weizenbier schon immer gut schmecken, trinke ich einfach weiter und ueberbruecke das Defizit mit Onkel Hipp.

Permalink (3 Kommentare)   Kommentieren



Kennen Sie Nina?
Nein? Wir auch nicht.

Ich hatte vor Nicos Geburt ein Klamoettchenpaket 56/62 ersteigert. Wirklich coole Klamoettchen, an denen wir viel Spass hatten.
Und in alle diese Klamoettchen hatte eine fuersorgliche Mama den Namen "Nina" geschrieben. Ich hatte die unbekannte Nina richtig liebgewonnen fuer ihre schoenen Anziehsachen.

Und jetzt - waechst der halbe Grieche aus diesen Sachen raus. Schon seit Wochen schleicht sich ein Nina-Klamoettchen nach dem anderen aus unserem Schrank. Heute war es mein Lieblingsstueck, eine beige Cordlatzhose. Zu klein. Schade.

Tschues, Nina, war schoen mit Dir! :)

Ich werd dann wohl mal ein Klamoettchenpaket 68/74 ersteigern.


Zur besseren Visualisierung hier einmal Kind in Wippe, 5 Tage alt (mit Nina-Anzug, immerhin auch schon 57cm gross!) und einmal Kind in Wippe heute, 2 Monate, 3 Wochen und 4 Tage alt, letzte Messung 67cm oder so.

Gruselig. Wenn der so weitermacht ist er Weihnachten nen Meter gross...


Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren



Turandot
Berlin bruestet sich damit, arm, aber sexy zu sein. Und waehrend man das sexy oft erst auf den zweiten Blick oder auch gar nicht entdecken kann, wird einem das arm immer wieder schmerzlich vor Augen gefuehrt. So wie zum Beispiel letzten Samztag in der Deutschen Oper bei einer Inszenierung von Turandot, welche einem die Traenen in die Augen trieb - leider keine Freudentraenen.

Waehrend die Musik wirklich tadellos war, die Akteure sogar richtig gut, fragte man sich beim Buehnenbild und Kostuem nur immer wieder: WAS SOLL DAS?
Das Buehnenbild der ersten beiden Akte beispielsweise bestand aus ca. 70 durchnummerierten schwarzen Stuehlen, einem weissen Plastiktisch nebst zwei weissen Plastikstuehlen und einem Verlaengerungskabel.

Die Kostuemierung des Chores sah aus, als haette der Regisseur den Saengern aufgetragen, zu schauen, was die Eltern/Grosselten noch an Klamotten der 40er/50er/60er Jahre im Schrank haben. Genauso buntgewuerfelt war dann das Ergebnis, einige fanden auch nur Unterwaesche.

Der Tatarenkoenig Timur im Exil war mit einer grossen Plastiktuete unterwegs, auf der ich nur noch das Aldi-Logo vermisste.

Der Kaiser von China und seine Wuerdentraeger sahen mit ihren grauen Anzuegen, bunten Orden und 70er-Jahre-Kassenbrillengestellen aus wie eine DDR-Politikerabordnung, und deren flankierende singende Bodyguards mit ihren schwarzen Anzuegen und Sonnenbrillen wie gerade aus der Matrix entsprungen.

Warum kann nicht einfach mal jemand eine Oper so auffuehren, wie sie sich der Komponist vielleicht gedacht haben mag? In diesem Fall vielleicht mit antiken chinesischen Kostuemen und ausstaffiert mit Lampions, Stofftaschen und Schwertern statt mit Funkgeraeten, Plastiktueten und einer Walther PKK?

Die TAZ verkauft das ja auch noch als Feature: "Fioroni ist deswegen ein großer Regisseur, weil er wiederum nicht sich selbst, sondern nur Puccini zu Wort kommen lässt - den ganzen Puccini, nicht nur den Komponisten von Welthits wie Nessun dorma."
Sorry, aber SO hat sich das Puccini bestimmt nicht gedacht.

Und ich hoere schon wieder die Schlauberger, die sagen, keiner wolle mehr klassisch aufgefuehrte Opern sehen, das gab es ja alles schon zur Genuege, und damit sich keiner langweilt, wuerden halt zur Abwexlung mal moderne Opern aufgefuehrt.
Aber.
Ich habe noch NIE eine wirklich klassische Oper gesehen. Wahrscheinlich sind die letzten Menschen, die klassische Opern in historischen Kostuemen gesehen haben, im letzten Jahrhundert gestorben.

Unmut ueber den Selbsverwirklichungszwang der Regisseure und darueber, dass von denen offensichtlich keiner den Mumm hat, zur Freude des Publikums, aber zum wahrscheinlichen Verriss der Kritiker mal eine Oper so aufzufuehren, wie es der Story angemessen waere.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Samstag, 8. Mai 2010
Tragende Erfahrungen
Da komme ich doch grad von der Einkaufstour mit Kind im Bondolino und finde diesen schoenen Bericht ueber Tragehilfen von der Frau Bauchherzklopfen.
Da dachte ich mir - gibste mal Deinen Sempf dazu, und zwar als eigenen Bericht, weil es als Kommentar den Rahmen sprengen wuerde.

Als alter Webjunkie hatte ich schon vor Nicos Geburt unzaehlige Seiten ueber Tragetuecher und -hilfen gelesen und versucht, fuer mich das Fuer und Wider abzuwaegen. Gar nicht so einfach, offensichtlich sind die Geschmaecker auch einfach zu verschieden. Ausserdem scheint viel an der elterlichen Physiognomie zu haengen - was dem einen passt, damit kommt der andere gar nicht klar.

Meine Praemisse war: Einfach muss es sein und natuerlich maximal ergonomisch fuer's Kind. Heraus kam fuer mich der Bondolino, welcher eigentlich ohne jeglichen Schnickschnack wie Schnallen etc. auskommt und laut Hoppediz dem Tragen im Tragetuch, welches ja dem Vernehmen nach immer noch das beste sein soll, am naechsten kommt. State of the Art scheint heutzutage die Manduca zu sein, die war mir aber zu "wuchtig". Und ich war zu faul, mir ein Testpaket zu bestellen oder in einen Trageshop zu gehen, daher habe ich den Bondolino einfach mal bestellt und gehofft, dass es passt.

Ein Tragetuch kommt fuer mich aufgrund des "Zuviels" an Stoff nicht in Frage. Schon allein die riesigen Knoten.

Ich habe mir aber den Didysling bestellt, ein Slingtuch. Und ich werde auf jeden Fall noch einen Mei Tei, bzw. wahrscheinlich den Hop Tye, ausprobieren, dazu muss der Kleine aber erst noch etwas groesser werden. Ich denke aber, dass so ein Mei Tei genau das ist, was ich mir wuensche. Tuch, aber mit Baendern zum Binden, so dass man nicht diesen Stoff-Overkill hat.

Vor der Geburt hatte ich mir vorgestellt, eventuell nur zu tragen, weil die Buergersteige hier recht eng sind und ich mir das mit Kinderwagen immer sehr unpraktisch vorgestellt hatte.
Was soll ich sagen, inzwischen moechte ich den Kinderwagen nicht mehr missen. Schon allein, dass man den KiWa, wenn das Kind schlaeft, einfach hinstellen und das Kind, solange es halt will, an der frischen Luft weiterschlafen lassen kann.
Auch beim Cafe-Besuch ist es schoener, das Kind im Wagen zu haben statt vorm Bauch. Vom Problem mit dem Zeug, das man noch mit rumtraegt, ganz zu schweigen.

Jetzt laeuft es hier so: Lange (>1h) Spaziergaenge grundsaetzlich mit Kinderwagen. Kurze Spaziergaenge, speziell wenn der Mann dabei ist, gerne mit Bondolino, aber nur, wenn klar ist, dass man nirgendwo lange rumsteht (siehe weiter unten). Hausarbeit mit Trage mag ich nicht und mag das Kind nicht, mache ich also nur im Notfall.

Nun zu den Erfahrungen im einzelnen.
Sling-Tuch:
Ist nuescht fuer mich. Habe ich ganz am Anfang mal versucht, fuer die Wiege-Trage. Aber irgendwie funktioniert das fuer mich nicht. Auch hier: Zu viel Stoff. Schon allein wenn ich in der Anleitung lese, wie man den Stoff erstmal falten muss, um ihn durch die Ringe zu bekommen, kriegt die Pragmatikerin in mir Plaque. (Und das soll schon die einfachere Variante sein...)
Ich werde den Sling aber auf jeden Fall nochmal ausprobieren, wenn Nico richtig sitzen kann, in der Huefttrage. Moeglicherweise werde ich damit ja doch noch warm, wenn nicht ist der Wiederverkaufswert so gut, dass es auch egal ist.

Bondolino:
So super, wie ich es mir vorgestellt habe. Einziger Nachteil ist der mit Klett geschlossene Hueftgurt. Dieser ist beim Oeffnen so laut, dass er das beim Tragen eingeschlafene Kind wieder weckt >.<
Nunja, geht man halt einfach in ein anderes Zimmer zum Oeffnen.

Das Anlegen ist denkbar einfach. Voreingestellt wird nix. Hueftband rum, festkletten, Kind vor den Bauch halten, Bondolino drueber, Traeger ueber die Schultern und wieder nach vorne, unterm Bauch festbinden, Kinderbeine in die Huefte ziehen, fertig. Das Kind sitzt in Anhock-Spreiz-Stellung und "klebt" schoen an einem, wie es Frau Bauchherzklopfen so treffend beschreibt.

Und hier beginnt das Problem. Fand der halbe Grieche das an-der-Mama-kleben ganz am Anfang toll und schlief sofort mit an Mamas Brust geschmiegtem Gesicht ein, ist er ja jetzt Activity-Kid und haelt es fuer eine absolute Zumutung, dass sein Bewegungsdrang dermassen eingeschraenkt wird. Er akzeptiert den Bondo, wenn ich in Bewegung bin. Sobald ich aber laenger stehen bleibe, z.B. um mir beim Baecker mein obligatorisches Quarkkuesschen zu kaufen, faengt er an, in der Trage rumzuhampeln, zu versuchen sich freizustrampeln und richtig zornig rumzumeckern. Sobald ich mich wieder in Bewegung setze, ist Ruhe, ein friedliches Kind grinst aus dem Bondolino und guckt sich die Welt an bzw. schlaeft wahlweise ein.
Noch schlimmer ist hinsetzen mit Bondolino, das wurde nie und wird bis heute ueberhaupt nicht akzeptiert. Die faule Mama hat einfach nicht zu sitzen, Punkt. Koennte ja jeder kommen.

Moeglicherweise waere das nicht so, wenn ich von Anfang an viel haeufiger getragen haette, aber da hatte ich ein anderes Problem: Es war fiesester Winter. In der Wohnung tragen faellt ja wegen des Sitzverbotes aus und ging nur jeweils fuer ein paar Minuten zum Beruhigen/Einschlafen.
Blieb also draussen tragen.
Hier war meine grosse Frage: Drunter oder drueber? So richtig drunter eruebrigte sich schnell, weil ich einfach keine Jacke habe, wo der Bondolino mit drunterpasst und die dann noch zugeht. Ausserdem sieht man dann so ausladend aus und ich war ja grad mal froh, eben nicht mehr schwanger zu sein. Weiterhin haette ich immer Skrupel, ob der Kleine genug Luft bekommt.
Beim ueber der Jacke tragen hatte ich hingegen immer das Gefuehl, das waere nicht warm und kuschlig genug. Ich habe zwar noch so ein Fleece-Cover fuer den Bondolino, der Funktionier aber auch erst, wenn das Kind so gross ist, dass der Kopf oben komplett rausguckt, was noch nichtmal jetzt der fall ist, geschweige denn, als der halbe Grieche noch ganz neu war.

Bezeichnenderweise habe ich zu dieser Jahreszeit auch kaum Tragemamas gesehen, das scheint also ein weiter verbreitetes Problem zu sein.

Mein Loesung war und ist, Bondlino ueber den Pulli, und dann noch ne Jacke drueber, die ich aber nicht zu mache. Bei den jetzigen Temperaturen ideal, aber bei Minusgraden nicht wirklich zu empfehlen fuer alle Spaziergaenge laenger als 3 Minuten. Ich denke, im Sommer isses dann am besten, da hat man das ganze Theater gar nicht.

Wie auch immer: Der Bondolino (bzw. eine andere sinnvolle Trage, zB Manduca, Ergo oder Beco) ist ein absolutes Must-Have.

Tja, das isses eigentlich auch schon mit meinen Erfahrungswerten :)

Permalink (3 Kommentare)   Kommentieren



Donnerstag, 6. Mai 2010
Ich bin der Drehrumbum, der runde ...
... und drehe alles rum, jede Stunde.

Oder auch jede Minute:

umdrehen from maracaya on Vimeo.

Jaja, da kann man schon ziemlich genervt sein, wenn es weder so vorwaertsgeht, wie man will, noch man sich zurueckdrehen kann...

(weiter konnte ich mir das Elend nicht ansehen und musste ihn erstmal troesten)

Permalink (2 Kommentare)   Kommentieren



Vorbildlich
In der Glotze laeuft auf n-tv eine live-Reportage von den Grossdemos in Griechenland.

Und der halbe Grieche schaut mit grossen Augen zu.

Da wird sich der Papa aber freuen, dass der Spross schon so politisch interessiert ist ;)

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Cat Content
Meine Katze lebt ja leider nicht mehr bei mir in der Wohnung, sondern zu ihrer grossen Freude seit langerem dauerhaft draussen im Garten meiner Eltern.

Sie weigerte sich nach einem Urlaub einfach, wieder mit zurueckzukommen (und ein bisschen weigerte sich mein Dad, wenn auch unausgesprochen, die Olga wieder rauszuruecken).

So kann ich hier eigentlich gar keinen Cat Content posten, was wirklich schade ist. Heute fand ich aber bei lolcats folgendes Bild, das ich Euch einfach nicht vorenthalten kann:



Ideen haben die Leute.... :-D

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren



Geknackt!
Und zwar die 6-Kilo-Marke.

Damit liegt der halbe Grieche gewichtsmaessig weiterhin genau auf der WHO-Durchschnittslinie.

Groessenmaessig allerdings liegt er weiterhin ueber der oberen Grenze.

Eigentlich isser also zu duenn fuer seine Groesse.
Da er das aber schon immer ist, das bis jetzt kein Doc bemaekelte und er ja ausserdem topfit ist, bin ich aus rein egoistischen Gruenden einfach nur dankbar, dass er nicht die 7,5kg hat, die er bei seinen 65cm laut WHO eigentlich haben sollte :)

Und wie soll er auch irgendwo Speck ansetzen, so ein Energieriegel wie er nunmal ist.

Action-Kid.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Dienstag, 4. Mai 2010
Heul doch,
so dachte ich mir, als ich am Wochenende - schon wieder - von einer Brustentzuendung mit Schuettelfrost und Fieber und allem drum und dran heimgesucht wurde. Nuetzt je eh nix. Musste dich wohl dran gewoehnen.

Als dann aber die Milchmenge in der eh schon kaputten und wenig gebenden, sich aber gerade einigermassen erholt habenden Brust auf nahezu null zurueckging, dachte ich mir, es waere doch mal Zeit, zum Onkel Doc zu gehen. Und da meine Gyn weit weg im Prenzelberg sitzt und ich ohnehin noch beleidigt war, weil sie mir nicht vorsorglich Antibiotika verschreiben wollte (haette naemlich am Wochenende sehr gut gepasst...) habe ich mir einen neuen Doc hier in der Naehe gesucht und bin da heut mal hingegangen. Meine Patentante war so lieb, kurzfristig ne Stunde mit dem halben Griechen im Kinderwagen durch die Gegend zu schieben, so dass ich den Arztbesuch sehr entspannt angehen konnte.

Eigentlich ging es mir ja heut schon viel besser, kein Fieber mehr, die Brust kaum noch rot - ich kam mir schon fast wie eine Simulantin vor und erwartete beinahe, der Doc wuerde mich auslachen (na, Mutti, kommt Dir diese Einstellung irgendwie bekannt vor? Muetter und Toechter, nicht wahr? ;)
Der Doc lachte aber so gar nicht, sondern meinte auweia, sieht ja schlimm aus, da muessense aber sofort Antibiotika bekommen, sonst bildet sich da noch nen Abszess. Ich erwaehnte nicht extra, dass sich die letzten 4 mal da ja auch kein Abszess gebildet hat ... >.<

Jedenfalls bin ich ganz froh, dass dem Entzuendungsherd jetzt endlich mal der Garaus gemacht wird, ich argwoehnte ja schon laenger, dass das immer der selbe ist, der wieder aufflammt.

Zu den komischen Ausfaellungen oder Kluempchen oder wasauchimmer das in der Milch aus der kaputten Brust ist, konnte er mir leider auch nix sagen, ausser, dass er nix weiter schlimmes dahinter vermutet.
Das ist momentan aber ganz massiv und verstopft mir bei jedem pumpen die Milchpumpe. So wie Fett oder geronnene Eiweissfaeden, aehnlich der Pelle, die sich auf warmer Milch bildet. Keine Ahnung, woher das kommt und wie man es vermeidet. Das Internet gibt dazu auch nix her. Ich bin ja sonst schon allein jobbedingt ein ziemlicher Googlefux, aber hier fallen mir noch nichtmal geeignete Suchbegriffe ein (Ideen, anyone?).
Ich werde dem Doc am Freitag bei der Nachuntersuchung einfach mal einen Schluck abgepumptes mit dem Zeug drin mitbringen.

Und weil man bei Brustentzuendung keinen Stress haben sollte, habe ich heut gleich mal die restlichen Termine Rueckbildung abgesagt, weil mir allein der Gedanke daran, da wieder hinzumuessen, schon Stresspickel ins Gesicht getrieben hat. Mein Beckenboden ist eh fit und elastisch wie eh und je wegen Kaiserschnitt, Sport hab ich auch beim Taiko, und wenn ich Rueckenschule und BauchBeinePo brauche, melde ich mich lieber in einem Fitnessstudio mit Kinderbetreuung an, da haben dann alle mehr von.

Weiterhin habe ich zur Stressreduktion beschlossen, den Rest der Woche einfach nur rumzugammeln und mir nichts weiter vorzunehmen, ausser einmal trommeln gehen, ansonsten viel Milchbildendes Zeug trinken und im Zweistunden- oder sogar Stundentakt anlegen oder pumpen.

Dann wollnwa doch mal sehen, das letzte mal haben wir die Milchproduktion ja auch wieder halbwegs aufgepaeppelt bekommen. Ich war ja schon kurz davor mit dem Zufuettern wieder aufzuhoeren...
Jedenfalls fuehle ich mich jetzt gerade sauwohl mit den getroffenen Entscheidungen und der Tatsache, dass endlich was unternommen wird und ich den Doc in 3 Minuten Laufweite sitzen hab.

Und am Samstag geht es als Kroenung der Woche in die Oper.

Kann irgendwie nix mehr schiefgehen in Woche 12 mit dem halben Griechen, oder? :)

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren



Freitag, 30. April 2010
Sisyphossyndrom
Der halbe Grieche kann sich ja vorbildlich auf den Bauch drehen. Leider aber nicht zurueck. Unser Tag spielt sich also zur Zeit, wenn er nicht gerade im Bondolino sitzt, trinkt oder schlaeft, folgendermassen ab:

1) Kind dreht sich auf den Bauch
2) Kind findet es doof, auf dem Bauch zu liegen, und meckert entruestet
3) Kind wird zurueckgedreht
4) goto 1)

Nun, so hat man wenigstens immer was zu tun....

Permalink (3 Kommentare)   Kommentieren



Donnerstag, 29. April 2010
*gaehn*
Der halbe Grieche hat seine Schlafenszeiten geaendert: Ins Bett um 23.oo, Stillen um 6, endgueltiges Aufwachen um 9.

Das ist mir zu frueh zum Aufstehen. Ich kann doch vor 1 irgendwie nicht einschlafen, dann hab ich morgens um 9 gradmal 7 Stunden netto Schlaf gehabt... DAFUER hab ich doch keine Elternzeit genommen! Ich bestehe auf mindestens 8 Stunden Nachtschlaf.

Nun ist er grad wieder eingeschlafen - aber jetzt kann ich nicht mehr schlafen.

Wir muessen uns neu synchronisieren. Entweder ich schaffe es frueher ins Bett, oder der Kleine muss bis 1 durchhalten...

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren



Griechische Zeitrechnung
Dass der Grieche an sich nicht so richtig gut mit Geld rechnen kann, hoert man zur Zeit ueberall in den Nachrichten.
Womit der Grieche an sich aber ein richtiges Problem hat, ist das Rechnen mit Zeit.

Beispiel: Wenn mein Grieche abends anruft und sagt, ich solle schonmal Wasser fuer die Nudeln aufsetzen, er waere gleich da, weiss ich, dass ich noch mindestens eine Stunde Zeit fuer mich habe (hoffentlich hat der halbe Grieche das Zeit-Gen von mir geerbt...).

Oder wenn einem ein Grieche in Griechenland sagt, man braeuchte 5 Minuten nach $Ort, dann ist man mindestens eine halbe Stunde nach $Ort unterwegs.

Am Wochenende habe ich, auf schon lang geaeusserten Wunsch des Griechen hin, griechischen Bohneneintopf kochen wollen. Im Rezept stand: Bohnen ueber Nacht einweichen, 5 Minuten vorkochen, danach 1 Stunde mit den restlichen Zutaten (Tomaten, Sellerie, Zwiebeln, Moehren, Olivenoel, Salz, Pfeffer) kochen. Da hat der Kochbuchschreiber garantiert seine griechische Oma gefragt, wie lange das Zeug kochen soll, und die sagte: "Eine Stunde!".

Ha, nicht mit mir. Ich habe die (original griechischen!) Bohnen ueber Nacht eingeweicht, eine halbe Stunde vorgekocht und danach zweieinhalb Stunden die Suppe gekocht.
Ergebnis: Steinharte Bohnen. Ich habe also noch eineinhalb Stunden weitergekocht, nochmal Wasser draufgeschuettet, das ganze einige Stunden zum Weitereinweichen auf dem Herd stehen lassen und eine Tiefkuehlpizza in den Ofen geschoben.

Also habe ich am naechsten Tag nochmal 2 Stunden weitergekocht.
Inzwischen war der Sellerie und die Zwiebeln in der Suppe nicht mehr zu erkennen, die Moehrenscheibchen waren erstaunlicherweise noch vorhanden. Die Bohnen hatte sich groesstenteils gepellt, und waren nicht wirklich weich, aber inzwischen immerhin gut essbar.

Leider schmeckte der Eintopf nicht. Wurde erst mit ordentlich reingebroeseltem Schafkaese wirklich geniessbar (klar, ist ja auch nix drin, was dem ganzen Geschmack verleihen koennte). Experiment also schiefgegangen, das naechste Mal gibt es wieder Linsen, und zwar im Schnellkochtopf gekocht, damit kenne ich mich aus und das schmeckt auch besser.

Und ist billiger. Durch den Gasverbrauch fuer die 7 Stunden Kochzeit (und den Wasserverbrauch fuer's entsorgen der Restsuppe im Klo) wird der Bohneneintopf letztendlich den Gegenwert eines Drei-Gaenge-Menues (mit Fleisch!) gehabt haben...

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren