... Aehm... und Du meinst tatsaechlich, da kann Dir das Internet helfen...?
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Es war ET+13, Gudrun hatte mich den ganzen Tag mit homoeopathischen Wehenfoerderern vollgestopft, Muttermundmassage um Muttermundmassage verpasst und CTG um CTG geschrieben.
Ich wehte so lala vor mich hin, nahm das aber nicht fuer voll. Ich hielt das noch fuer Uebungswehen - wahrscheinlich waren es auch noch welche, tat nicht besonders weh und musste nicht veratmet werden oder so. Irgendwie rechnete ich nicht mehr damit, dass ueberhaupt noch was passieren wuerde - jemals >.<
Gegen 21.oo fuhren wir nochmal ins Geburtshaus. CTG, Cimicifuga, Muttermundmassage. Dann beschlossen wir, dass das nix bringt, und fuhren alle nach Hause.
Und als ich es mir so gegen 23.oo mit meiner Plauze im Sessel vor der Glotze gemuetlich machen wollte, ging es schlagartig los - Wehen, alle drei Minuten, von jetzt auf gleich, schon so mit am Stuhl festhalten muessen. Ich nahm das immer noch nicht so richtig fuer voll, aber der Papagrieche noetigte mich dann doch, Gudrun anzurufen. Ich hatte immer noch Schiss, die umsonst anzurufen, sie war eh genug im Strass, ihr Bruder war grad am Tag davor gestorben. Hinterher war ich aber doch ganz froh, gefahren zu sein, ne Stunde haette ich nicht mehr im Auto sitzen wollen.
Und so fuhren wir also gegen Mitternacht ins Geburtshaus, und Gudrun meinte "So, jetzt bekommen wir Dein Kind".
Haha.
14 Stunden spaeter, nach lockeren 6 Stunden Uebergangsphase bei 8-9cm MuMu ging's wegen Geburtsstillstand in die Klinik...
Hach ja....
Ich glaube, ich habe den ganzen Scheiss mit dem Kaiserschnitt immer noch nicht richtig verknust. Immer, wenn ich diese Artikel in der Eltern lese, wie doof die ganzen Frauen sind, die Kaiserschnitt machen lassen, weil doch eine natuerliche Geburt das beste fuers Kind ist und blablabla, dann koennt ich Amok laufen. Ich kenne eine ganze Menge Frauen, die nen Kaiserschnitt hatten. Und keine einzige davon wollte das!
Immer wieder frage ich mich, was gewesen waere, wenn wir doch noch abgewartet haetten. Klar, ich war recht fertig, aber ne Weile waere schon noch gegangen. Die Wehen waren kraeftig, die CTGs okay (zum Ende hin waren die Herztoene etwas schnell, aber nichts bedrohliches).
Waere der halbe Grieche wirklich nicht von allein gekommen? Oder doch? Habe ich einfach nicht genug entspannt? Lag es doch an dem vernarbten Muttermund, der einfach nicht das entscheidende Reststueck aufgehen wollte? Oder hat bei mir psychologisch irgendwas geklemmt? Oder war der Kleene letztendlich doch einfach schon zu gross? Er hatte immerhin 57cm und ueber 4kg (nachdem selbst das letzte Ultraschall in der Klinik vor der Sectio mir einen normalgrossen 7pfuender prophezeit hatte... soviel dazu.).
Und haette ihm eine natuerliche Geburt den Mist mit Fruchtwasser inner Lunge, Atemschwaeche und CPAP erspart? So dass er nicht seine ersten zwei Tage im Brutkasten, weit weg von Mama, haette verbringen muessen...?
Fragen ueber Fragen, keine Antworten.
Nur ein grosses HACH....
Ich komm heut nicht dazu, den Einjahresbericht zu schreiben. Ich bin jetzt schon emotional zu geplaettet.

. o O (Riesige Pranken hatte der damals schon.... )
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Echt aergerlich :(
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Gestern dann, Kind noeckelig, nervig, stressig. Will dauernd aufn Arm, weil muede und zu frueh aufgestanden (ja, Blag, haettste mal weitergeschlafen, ich haette auch gern noch ne Runde geratzt...).
Ich hatte zu tun, schliesslich muss die Bude auch irgendwann mal ein bisschen auf Vordermann gebracht werden, wir erwarten ja demnaext Gaeste. Sagte also dem Kind, dass es jetzt mal eben warten muss und grad nicht auf den Arm kann.
Und was macht der? Stellt sich hinter mich und wimmert: "Maaaammmmiiiiiiiiii!!!!!"
Was glaubense wie schnell der bei mir aufm Arm war .... >.<
Die wissen genau, wie sie uns erwischen!
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Wie gut dass der Hochstuhl auch eine Liegeposition hat, so hatte er es sogar bequem :)

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Na, egal - jetzt kann ich den Kitagutschein holen und den Vertrag mit der Kita machen.
Noch merkwuerdiger: Mittwoch rief die Kita an. Ob denn der Nico nicht schon im Maerz kommen koennte. Die Gruppe der ganz Kleinen zieht hausintern um, und es waere irgendwie praktischer, wenn der halbe Grieche vorher schon eingewoehnt wuerde.
Nun, von mir aus gern, sagte ich der Dame, allerdings habe ich halt erst eine Kostenuebernahme ab Mitte April. Ich wuerde gern den zusaetzlichen Monat selbst zahlen, aber das geht ja wieder nicht. Oder? ODER?
Nein, das ginge wohl nicht, na dann muesse es auch so gehen mit der Eingewoehnung.
Schade. Ich haett's ihm echt gegoennt.
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Dann las ich hier bei der Frau Schussel, was andere Kinder so zu essen bekommen, und das Gewissen wurde noch schlechter, was ich dem halben Griechen immer fuer langweiligen Kram vorsetze.
Diese Woche gab es also als Kompromiss "Mal was anderes", aber immer noch einfach (kompliziertere Sachen kochen laesst mich der halbe Grieche nicht. Ich habe maximal 20 Minuten Zeit fuer die Vorbereitung des Essens, in der er sich mit Ausraeumen der Kuechenschraenke mal eben selber beschaeftigt).
So gab es einmal indisches Curry und einmal Thai-Curry.
Hier mal das Thaicurry: Man benoetigt allerlei Gemuese. Ich habe Moehren, Lauchzwiebeln, Zucchini, Paprika und ein paar Ananasstueckchen genommen. Eigentlich hatte ich auch noch Bohnen geholt, die aber vergessen mit reinzutun. Ausserdem braucht man eine Dose rote Thaicurrypaste und eine Dose Kokosmilch.
1) Das Gemuese kleinschnipseln (macht eigentlich die meiste Arbeit).
2) Bisschen Oel in der Pfanne anwaermen, 2 Teeloeffel Currypaste und die Lauchzwiebeln rein, kurz anschwitzen
3) Mit Kokosmilch abloeschen und das restliche Gemuese rein. Das ganze duensten bis das Gemuese die gewuenschte Konsistenz hat. Man kann noch mit ein bisschen Worchestersauce nachwuerzen (eigentlich Fischsauce, aber wer hat so was schon im Kuehlschrank).
Fertig!
War mir gar nicht klar dass das so simpel ist. Und wenn man will kann man zwischen Schritt 2 und 3 noch Fleisch reingeben.
Den Reis gibt's bei uns aus dem okinal japanischen Reiskocher, also komplett ohne Aufwand. Tolle Sache, so ein Reiskocher!
Der halbe Grieche fands lecker!
Thai-Curry, hoffentlich mehr oder weniger kindgerecht
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... aber die Chancen stehen gut, bisher isser ja blond.
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Haette ich auch vorher drauf kommen koennen.
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Nun aber kann er laufen, er hat Draussenschuhe und es wird waermer. Und endlich koennwa raus in den "Garten"! Das ist echt super. Nur schnell Jacke drueber und runter. Man ist, falls es kalt wird oder die Buxe voll ist, in 30 Sekunden wieder oben (oder wie schnell ich die 4 Treppen halt schaffe ;) ), man muss nix mitnehmen. Mit Kinderwagen schleppt man ja irgendwie doch immer noch irgendwas mit, zumindest ne Handtasche und was zu trinken und und und.... das lohnt sich dann nur, wenn man auch ne Stunde unterwegs ist.
Runter in den Hof, das lohnt sich aber auch zwischendurch einfach mal fuer 10 Minuten.
Und dem halben Griechen macht es Spass, und der hat hier bestimmt noch nen halbes Jahr lang staendig was Neues zu entdecken :)
Einziger Nachteil: Der viel niedrigere Kalorienverbrauch muetterlicherseits im Vergleich zum Kinderwagenschieben. Das Blag hingegen, das ist hinterher total hungrig. Und dann total muede :)
Ein paar Haendikameraimpressionen:

Entdeckerkind

Hmm lecker Sand essen!

Was'n das???

Guckmal, Mama!
(Und glaubt mal nicht, ich haette den da raufgesetzt. Schwuppdiwupp war er raufgeklettert)
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Schulamt Heimatkaff, Frau H. - sie wuerde gerade ueber meinem Antrag sitzen. (Ich so: WTF....??? Wozu denn dann erst das ganze Theater?)
Nun gut. Jedenfalls hat sie da noch ein paar offene Fragen. Ob denn die Kita nun wirklich einen Platz fuer mich haette? (NOCH ja. Wenn ich irgendwann da mit nem Kitagutschein anruecke, bekomme ich den sogar).
Und warum ich denn eine 7-9 Stunden-Betreuung benoetige. Schliesslich wuerde ich nur eine 30 Stunden-Woche arbeiten. Ob ich da regelmaessig Ueberstunden machen wuerde oder was, denn 30 Stunden wuerden keine 7-9 Stunden-Betreuung rechtfertigen.
Haha.
Wenn ich 6 Stunden arbeite, plus 30 Minuten Pause, dann habe ich fuer den Hin-und Rueckweg bei einem 5-7 Stunden-Platz nur noch 15 Minuten, wenn ich die vollen 7 Stunden ausschoepfe. Fuer einen Weg, der netto bei besten Bedingungen schon 15 Minuten dauert. Dazu kommen der Weg vom Buero zum Auto, die Parkplatzsuche, der Weg vom Auto zur Kita. Da komme ich auf ne knappe halbe Stunde brutto pro Weg.
Selbst wenn ich die Pause weglasse, sind die 7 Stunden also nur unter guenstigsten Bedingungen zu schaffen. Nur - die herrschen ja im Berliner Berufsverkehr nie. Und es wuerde voraussetzen, dass ich im Buero jeweils nach EXAKT 6 Stunden den Stift fallenlasse und losrenne. Weiss ja wohl jeder, dass so was nicht funktioniert. Naja - jeder, ausser Amtsdamen wahrscheinlich.
Nun, scheinbar konnte ich sie aber ueberzeugen, dass ich ohne ein Beam-Geraet wohl doch auf eine Betreuung ueber 7 Stunden angewiesen bin.
Es tut sich also was. Unglaublich. Vielleicht kann ich das doch bald alles unter Dach und Fach bringen. Und wieder ruhig schlafen.
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Sie erinnerte sich auch an mich. Sie erinnerte sich sogar an den Vorgang. Aber: Sie kann ihn jetzt noch nicht bearbeiten. Am Monatsanfang ist naemlich immer Abrechnung. Und Abrechnung geht vor. Und schliesslich "kann ich ja auch nicht mehr als arbeiten", meinte sie. Zum Ende des Februars geht sie in den Urlaub. Da wird dann der Antrag natuerlich auch nicht bearbeitet. Anfang Maerz ist sie dann wieder da, aber da ist ja dann erstmal wieder Abrechnung. Sie wuerde aber grosszuegigerweise meinen Antrag ganz oben auf den Stapel legen und ihn gleich nach der Abrechnung bearbeiten.
Ausserdem waere es grad ganz unguenstig, sie haette eigentlich grad Mittagspause.
Auf meine etwas ungehaltenen Einwurf hin, dass ich GENAU DESWEGEN meinen Antrag schon im November eingesandt habe, damit eben genuegend Zeit ist, diesen zu bearbeiten, wurde ich belehrt, sie haette mir doch schon gesagt, dass SO FRUEHZEITIG da nix genehmigt wird. AAARRGHH!!
Schnappatmung meinerseits und der Hinweis, dass, wenn der Antrag im Maerz genehmigt wird, nur noch ein Monat Zeit ist, bis das Kind in die Kita kommt. Verdutzte Frage der Tante: Das waere doch erst im Juni???
Herzkasper bei mir - habe ich das Datum falsch angegeben???
Nein, sie schaute nach, das Datum stimmte. Aber Mai waere ja auch noch Zeit. Ich erklaerte ihr kurz das Konzept der Eingewoehnung, und dass das ganze dann ja wohl schon im April losginge.
Schweigen bei der Amtstante. Dann:
"Aber dann muessten wir ja einen ganzen Monat bezahlen. Und Eingewoehnung sind ja nur zwei Wochen"
Ich: "Drei!".
Sie: "Drei? In Brandenburg nur zwei."
Ich: "Ok, mir egal, zwei reichen auch."
Sie: "Ja aber dann muessen wir ja fuer zwei Wochen den ganzen Monat bezahlen."
Ich: "Tja, keine Ahnung wie das laeuft, aber Eingewoehnung muss ja wohl sein. Ich kann ja schlecht das Kind eingewoehnen, wenn ich schon arbeiten gehe."
Sie: "Aber das sind ja dann Extrakosten fuer uns. Eigentlich gehen sie ja erst ab Mai arbeiten..."
So ging das noch ein paar mal hin und her. Ich fragte sie, wie das denn Brandenburger Eltern machen, da ist doch das Problem genau das selbe? Ausserdem kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass das das erste Mal gewesen sein sollte, dass ein Kind aus F. in eine Berliner Kita kommt.
Auf diesen Hinweis hin meinte sie aber wieder nur, das waere jetzt aber auch wirklich unguenstig, weil sie ja eigentlich grad Mittagspause haette.
Langsam wurde ich wirklich sauer, so dass sie mir letztendlich sagte, dem Antrag wuerde ja stattgegeben, sie koenne mir das jetzt zusichern, dass die das bezahlen, wenn auch erstmal nur fuer ein Jahr.
Da frag ich mich doch: Wieso kann sie mir das jetzt zusagen, konnte das aber im Dezember noch nicht, obwohl sie die Akte seitdem nicht in der Hand hatte?
Ich hatte dann schon wieder einen dermassen geschwollenen Hals, dass ich es nicht weiter ausgehalten habe. Ausserdem quakte das Kind. Ich nahm ihr also nochmal die Zusicherung ab, dass die wirklich zahlen, sagte, dass ich noetigenfalls die Kita bei ihr anrufen lassen wuerde und legte auf. Schliesslich hatte die arme Dame ja auch grad Mittagspause.
Also, wenn ich eine solche Arbeitsmoral und kundenfreundlichkeit an den Tag legte, ich waere meinen Job innerhalb weniger Tage los.... :-/
Lichtblick war dann der Anruf bei der Kita hinterher, wo die stellvertretende Leiterin immerhin den Nico auf dem Schirm hatte. Er faellt da also scheinbar nicht unter den Tisch. Zwar wollte sie mich nochmal zurueckrufen und hat das seither nicht getan, aber es ist immerhin schon gut zu wissen, dass a) dort wieder jemand zu erreichen ist und b) ich denen nun zusagen kann, dass Brandenburg zahlt und wir den Platz wirklich in Anspruch nehmen koennen.
Ich HASSE Aemter...
(Wobei ich sagen muss, dass die Aemter bei uns im Kaff eigentlich super sind im Vergleich zu denen in Berlin. Nur das Schulamt ragt da negativ raus).
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Und so pieksen hier, seit das grosse Fieber kam (welches inzwischen gottseidank wieder vorbei ist) zwei Backenzaehne im Zahnfleisch. Und pieksen und pieksen, aber kommen nicht durch. Und das arme Kind quaelt sich und quaelt sich und jammert und wacht nachts auf und schreit zum Steinerweichen oder schlaeft gar nicht erst ein...
Hoffentlich kommen die Dinger bald endgueltig durch. Und hoffentlich ist das nicht bei allen Backenzaehnen so schlimm. Bis jetzt war die Quaelerei jedenfalls schlimmer als bei allen anderen Zaehnen, und da kommen ja noch so viele... :-/
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Die Erwartungen waren gross, der Bauch erst recht. Da deutete sich schon an, dass der halbe Grieche sich wohl etwas laenger Zeit lassen Wuerde. Nichts, aber auch gar nichts deutete auf eine bevorstehende Geburt hin. Ich war fit wie ein Turnschuh und war am Tag zuvor sogar noch beim Taikotraining gewesen, in der Hoffnung, dass koerperliche Anstrengung das ganze etwas beschleunigen wuerde (was es aber nicht tat).
Noch 14 Tage liess er sich von mir rumschleppen, und waere es nach ihm gegangen, waere er wahrscheinlich noch viel laenger drin geblieben ^^
Und ich war ja so was von ahnungslos bezueglich dessen, was da auf mich zukaeme.

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Waehrend anderswo vorbildlicherweise schon Wochen vorher ueber die Geburtstagsparty nachgedacht wird, sind wir hier noch voellig planlos. Irgendwie habe ich das alles noch voellig von mir weggeschoben. Mein Baby, ein Jahr alt? Quatsch, kann doch gar nicht sein.
Und doch isses so, und die Frage stellt sich, was tun, was schenken, wie damit umgehen?
Der Papagrieche und ich sind sich auf jeden Fall einig, kein grosses Tamtam zu machen. Wuerden wir Girlanden aufhaengen und uns Huetchen mit ner 1 drauf aufsetzen oder den Tisch mit Babyservietten decken, waeren das nicht wir. Wir haben ja noch nichtmal Weihnachtsdeko.
Es wird einen schlichten Geburtstagstisch geben, einen Kuchen mit Kerze drauf (der halbe Grieche uebt schonmal pusten ;) , wir werden Kaffeetrinken und vielleicht abends als Highlight zum Thai um die Ecke essen gehen. Da ist naemlich immer die ganze Thaifamilie mit Kindern anwesend, und der halbe Grieche liebt Gesellschaft mehr als alles andere.
Das zweite Problem: Was schenken? Ich dachte an ein Laufrad, aber des halben Griechen Quasi-Brueder (die Nachbarn meiner Eltern) sind bald zu gross fuer deren Laufraeder, da wuerden wir bestimmt eines abstauben koennen. Wozu also neu kaufen?
Nur - was dann schenken? Irgendetwas besonderes waere ja schon schoen, nur, ich habe gerade einen Blackout. Wir haben grad festgestellt, dass das Kind ueberhaupt noch keine Autos hat. Und das als Junge. Schaendlich. Also was mit Autos. Aber das ist wiederum so ... trivial.
Nun, wir werden sehen, und wir werden natuerlich auch berichten. Derweil gibt es hier als kleine Retrospektive den ersten Geburtstag der Mama des halben Griechen exclusiv als Video, dereinst (vor fast 35 Jahren) mit Super 8 gefilmt. Enjoy!
Man beachte, dass mir da tatsaechlich jemand ne ganze Tafel Schokolade geschenkt hat. Heutzutage undenkbar :-D
Den Bollerwagen gibt es uebrigens heute noch, und ich freu mich schon, den halben Griechen damit durch die Gegend zu ziehen. Auch die beiden Hasen existieren noch irgendwo mang meinen alten Kuscheltieren. Wir ham ja alles aufgehoben, damals. Fuer schlechte Zeiten, die dann doch nie kamen ;)
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Da gibt es Paracetamolzaepfchen. Diese werden mit Vorliebe nach kurzer Zeit (zu kurz um zu wirken) wieder rausgepupst. Da man aber nicht weiss, wieviel der Koerper in der Zeit davon schon resorbiert hat, kann man schlecht einfach noch eins nachlegen.
Dann gibt es Ibuprofensaft. Davon viele Sorten, aber eigentlich alle mit total chemischem Fruchtgeschmack. Der halbe Grieche hasst das Zeug, ich kann es wegen dem aufdringlich suessen Geschmack mittlerweile auch nicht mehr in Milch oder Essen verstecken, er verweigert das Getraenk oder Essen dann einfach. Momentan muss ich ihn zwingen, das Zeug (pur) zu nehmen, aber oft genug wird trotzdem noch die Haelfte ausgespuckt, was wieder zu dem Problem fuehrt, dass man nicht weiss, wieviel da nun drin gelandet ist. Ueberdosieren will man ja auch nicht.
Ich habe schon ueberlegt, einfach ne 400er Ibuprofentablette zu vierteln und zu zerbroeseln und dann die Broesel ins Essen zu mischen, will dazu aber erst nochmal den KiA fragen - moeglicherweise ist dafuer so ein Kleinkindmagen einfach noch zu empfindlich.
Weitere Ideen zur Fiebermittelgabe, anyone? Kennt irgendwer einen geschmacksneutralen Fiebersaft (die Apotheke kannte keinen)?
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Wir haben gestern den Film "Babys" gesehen. Und immer wenn Bayar auf dem Bildschirm auftauchte und etwas sagte, reagierte der halbe Grieche prompt und quatschte zurueck. Wir haetten uns wegschmeissen koennen :)
Irgendwas an dem kleinen Jungen hat ihn voellig fasziniert.
Die anderen Babys haben ihn dagegen eher kaltgelassen.
Ich haette nicht gedacht, dass die in dem Alter schon so differenzieren! Der Film wird bei uns jetzt definitiv noch oefter flimmern. Dann fuehlt sich der halbe Grieche nicht so allein und gelangweilt mit mir zuhaus... ;)
Bayar aus "Babys":
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